DiagnosticNews . September 2006 . Editorial
Gute Voraussetzungen für das zweite Halbjahr

- Dr. Kurt Schlotthauer
Lieber Leser,
die französische Wachstumslokomotive rollt, Frankreich hat es wieder einmal geschafft. Mit mehr als 1,1% Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal fiel der Anstieg zum 30. Juni 2006 höher aus als in jedem anderen EU-Land. Das französische Planziel von 2 bis 2,5% Wirtschaftswachstum für das Gesamtjahr ist in greifbare Nähe gerückt.
Aber auch andere Daten wie z.B. die Arbeitslosenzahlen verändern sich sehr positiv. Die magische Zahl von 2 Millionen wird Anfang 2007 aller Voraussicht nach unterschritten, und die derzeitig sprudelnden Steuereinnahmequellen werden das Haushaltsdefizit unter der europäischen Messlatte von 3% belassen. Eingehendere Informationen hierzu finden Sie in der vorliegenden Ausgabe.
Die französische Steuererklärung ist mehr und mehr in papierloser Form abzugeben. Dabei ist die elektronische Übermittlung der Körperschaftsteuer- und Umsatzsteuererklärung bei Überschreiten gewisser Größenkriterien obligatorisch. Der Übergang auf diese Abgabeform vollzog sich ohne nennenswerte Schwierigkeiten und gehört längst zum Alltag im Umgang mit den französischen Steuerbehörden. Weniger einfach verhält es sich mit den Anzahlungen zur Körperschaftsteuer, wie ein nachstehender Erklärungsversuch verdeutlicht.
Die häufig anzutreffende Problematik der Unterkapitalisierung
bei französischen Tochtergesellschaften, die hierbei oft angewandten
Sanierungswerkzeuge „Kapitalschnitt“ und „Forderungsverzicht“
werden ebenfalls eingehend erläutert.
Aber lesen Sie doch am besten alles im Detail …
Viel Spaß und einige Anregungen hierbei wünscht Ihnen
Ihre Diagnostic News-Redaktion
Dr. Kurt Schlotthauer
kschlotthauer@coffra.fr

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