DiagnosticNews . Juni 2005 . Konjunktur
Frankreich bleibt weiterhin ein attraktiver Investitionsstandort
Laut einer Studie der französischen Agentur für internationale Investitionen „Agence française pour les investissements internationaux (Afii)“ haben ausländische Investitionen in 2004 dazu beigetragen, dass ca. 33.000 Arbeitsplätze in Frankreich geschaffen bzw. erhalten wurden. Hierbei wurden im letzten Jahr von der Afii insgesamt etwa 600 individuelle neue Investitionsprojekte begleitet. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,6% gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Arbeitsplätze wurden dabei in der Automobil- und Elektroindustrie sowie in der Elektronikbranche geschaffen.
Auch wenn 58% der ausländischen Investitionen in Frankreich aus Westeuropa stammen, bleiben die USA bei Weitem der größte Einzelinvestor in Frankreich – 28 % der geschaffenen bzw. erhaltenen Arbeitsplätze gehen auf das Konto von amerikanischen Unternehmen. Zunehmend investieren mittlerweile aber auch chinesische Firmen in Frankreich.
Bemerkenswert ist, dass ein Großteil der Investitionen (ca. 36%) auf die Ausweitung von bestehenden Standorten zurückzuführen ist. Ein Zeichen, so die Experten der Afii, dass die auch in Frankreich derzeit heftig geführte Diskussion um Standortverlagerungen in der Praxis nur bedingt nachvollziehbar ist.

nach oben