DiagnosticNews . Juni 2005 . Intern

Gründung des deutsch-französischen Wirtschaftsclubs

Am 3. Juni 2005 fand in der Residenz des deutschen Botschafters in Frankreich die konstituierende Sitzung des neuen deutsch-französischen Wirtschaftsclubs „Club Economique Franco-Allemand – CEFA“ statt. Zum Präsidenten wurde der ehemalige französische Wirtschafts- und Finanzminister und vormalige Vorstandsvorsitzende des Stahlkonzerns Acelor, Francis Mer, gewählt.

Ziel des CEFA ist, die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen deutschen und französischen Unternehmen – insbesondere im Mittelstand – zu verbessern. Der deutsche Botschafter in Paris, Klaus Neubert, hob daher in seiner Rede auch die Bedeutung des CEFA nach dem französischen „Nein“ zur EU-Verfassung hervor.

CEFA verfolgt die nachstehenden Ziele:
  • Persönliche Kontakte zwischen den Clubmitgliedern zu entwickeln und zu einer besseren Information über deutsch-französische und europäische Themenkreise beizutragen,
  • die wirtschaftliche Zusammenarbeit konkret in Form von Geschäftsbeziehungen zu fördern,
  • Kontakte zwischen Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu vereinfachen.

Coffra ist Gründungsmitglied. Dr. Kurt Schlotthauer gehört dem Exekutivrat an. Der Beirat setzt sich aus 15 hochrangigen Vertretern der deutsch-französischen Wirtschaft zusammen, u.a. Philippe Carli (Siemens France), Robert Baconnier (ANSA), Joachim Bitterlich (Veolia Environnement), Alfred Bricka (Hager), Jacques-Henri David (Deutsche Bank France), Laurence Dors (EADS), Axel Ganz (Prisma Presse), Henri Lachmann (Schneider Electric), Didier Maitret (BMW France), Guy Maugis (Bosch France), Pierre Solente (Cercle franco-allemand) und Nicolas Luc Villeroy de Galhau (Villeroy et Boch).

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