DiagnosticNews . April 2003  . Arbeitsrecht

Auswirkungen der „loi Fillon“

39-Stunden-Woche auch 2003 für gewisse Unternehmen finanziell vertretbar

Für Unternehmen mit 20 oder weniger Arbeitnehmern kann relativ leicht die Beibehaltung der 39-Stunden-Woche erreicht werden. Das Gesetz Fillon, benannt nach dem derzeitigen Arbeitsminister, beschränkt nämlich den Zuschlagssatz auf 10% auf die ersten vier Überstunden und erlaubt darüber hinaus die Anrechnung dieser Stunden auf das festgelegte Überstundenkontingent von 180 Stunden für 2003. Damit ergibt sich rechnerisch eine Erhöhung des Monatseinkommens von 1,02%.

ZAHLENMÄSSIGE DARSTELLUNG: EUR
1. Normale 39-Stunden-Woche, ergibt pro Monat 169 Stunden, Stundensatz EUR 10, Monatseinkommen 1690,00
2. 39-Stunden-Woche, Berücksichtigung 10% Überstundensatz 1707,33
Prozentuale Steigerung 1,0254%

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